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Installation

La Ola

 

Nach intensiver Auseinandersetzung mit der Architektur des Gebäudes und dessen Architekten Mathias Goeritz habe ich das Konzept einer sich vom Innenraum über den Hof, in den Außen- bzw. öffentlichen Raum streckenden, begehbaren Holzwelle entworfen. Die Installation durchdringt das ganze Gebäude und ist als symbolische Öffnung des Ausstellungshauses zur Straße, aber auch als architektonische Achse zum angrenzenden Park zu verstehen.

Die Intention der Raumintervention besteht in der Formulierung einer Antithese zur vorhandenen Bausubstanz, im Sinne eines dekonstruktivistischen Eingriffs in die existierende, streng geometrisch-lineare Ordnung.

Die begehbare Holzwelle löst das Gebäude aus ihrer hehren Statuarik heraus, vollzieht eine Neuordnung des Raumes, und läßt gleichzeitig Architektur nicht nur als funktionales Raumkonstrukt verstehen, sondern im Besonderen auch als begehbare Skulptur.

La Ola (Die Welle) steht als Symbol für Bewegung und Aktion, und verweist auf das Konzept vom Raum als eine lebendige Einheit, als ein offenes, dynamisches Feld, in dem Dinge fließen, sich ereignen, und Architektur nicht die Funktion eines statischen Repräsentationsobjektes übernimmt.